Dinslaken Quo Vadis? Die Zeit für Veränderungen ist überfällig!

 

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Nach einer rein auftragsbedingten Pause (und nicht etwa aufgrund der untauglichen Einschüchterungsversuche aus dem Rathaus: "...wir lassen alles rechtlich prüfen, was Sie hier veröffentlichen!") sind wir wieder "Online" und haben diese Seiten ein wenig überarbeitet.

War unser Fokus anfangs mit dem Motto "Rettet den Averbruch" lediglich primär auf einige skandalöse kommunale Planungen für den Stadteil Averbruch beschränkt haben uns mittlerweile immer mehr Bürger auf zahlreiche politische Brennpunkte in der gesamten Stadt aufmerksam gemacht, so dass eine Beschränkung auf einen Ortsteil längst nicht mehr ausreicht!

Deshalb werden wir in lockerer Folge hier immer wieder die verschiedensten Themen aufgreifen und gerne dazu beitragen, dass die verschiedensten Dinge, die in dieser Stadt offenbar im Argen liegen, nicht einfach unter den Tisch gekehrt werden (Achtung: Inhalte können Spuren von Satire enthalten) und sind auch stets für Anregungen dankbar!

 

Eine kleine einleitende Sprachdefinition vorab:

Häufig findet man z.B. in der Tagespresse die Begriffe "Verwaltung" und "Politik", wo dann Sätze zu lesen sind wie "Die Verwaltung empfiehlt der Politik ..."

Auch auf unseren Seiten sind diese beiden Begriffe häufiger zu finden, weshalb eine kurze Definition sicherlich nicht verkehrt sein kann - vor allem auch in Hinsicht auf eine inhaltlich überhaupt weder zutreffende, noch gewünschte Verallgemeinerung.

Wenn man beispielsweise den Begriff "(Stadt)Verwaltung" benutzt umfasst dieser im ursprünglichen sprachlichen Sinne alle dort in irgendeiner Form beteiligten Personen, die in unserer Stadt durch ihr Engagement für das erfolgreiche Umsetzen bestehender Vorschriften und Abläufe im Sinne eines erfolgreichen Zusammenlebens sorgen und dabei zugleich weisungsgebunden den Vorgaben der Politik folgen.

In unserer Dinslakener Verwaltung arbeiten zahlreiche engagierte und motivierte Menschen, die an ihren jeweiligen Arbeitsplätzen mit großer Sachkompetenz für die strukturierte Umsetzung verschiedenster Aufgaben sorgen und dadurch viele funktionierende Abläufe in unserem täglichen Leben erst möglich machen.

Fotolia I like Dinslaken bearbeitet  MDafür kann man diesen Mitarbeitern eigentlich immer wieder nur zusätzlich auch noch persönlichen Dank aussprechen, vor allem auch deshalb, weil sie es ertragen müssen, wenn öffentlich Kritik an der "Verwaltung" im Allgemeinen geäußert wird, obwohl ihr eigener Arbeitsplatz ohne Fehl und Tadel dafür überhaupt keinen Anlass liefert.

Damit ist dann in der Regel aber eben nicht der einzelne individuell und aufgrund persönlichen Engagements vorbildlich agierende Mitarbeiter gemeint, sondern die Entscheidungen und Handlungen, die einige wenige eben nicht so kompetente (oder schlichtweg am falschen Platz eingesetzte) Personen auslösen.

Da diese aber bedauerlicherweise in ihrer Position häufig einen wesentlich höheren Aufmerksamkeitswert besitzen (der leider ebenso häufig in reziproger Relation zu ihren persönlichen Fähigkeiten steht) möchten wir auf diesen Umstand - und die begleitend immer wieder ausgelösten Fehlassoziationen - hier einfach einmal kurz in aller Deutlichkeit hinweisen und zugleich deshalb ebenfalls noch einmal allen städtischen Kräften ausdrücklich danken, die sich täglich immmer wieder für unser gemeinsames Wohlergehen kompetent & engagiert einsetzen.

Kurz auch noch einige Worte zur "Politik", die in diesem Fall sinnbildlich für den Rat der Stadt steht, der vor Ort eigentlich mit der Verwaltung im Sinne des Bürgerwohls optimal kooperieren sollte. Die praktische Abfolge sieht dabei so aus, dass die Verwaltung dem Rat Beschlüsse zur anschließenden Umsetzung empfiehlt, denen der Rat dann entweder zustimmt oder aber eben auch nicht. (So sollte es zumindest sein.)

Ob dabei dann im Endeffekt das Bürgerwohl auch tatsächlich im Mittelpunkt steht ist allerdings immer wieder eine neue spannende Frage. Denn hier kommt es natürlich zum einen auf jeden einzelnen Politiker (in diesem Fall Dinslakener Ratsmitglied) an und seine ganz persönliche Intension. Wie sagte Geroge Bernard Shaw einst so treffend: "Die Politik ist das Paradies zungenfertiger Schwätzer!"

Aber warum sollte es in Dinslaken anders sein als in anderen Kommunen - überall gibt es vor Ort wunderbare Menschen, die sich auch in der Politik glaubhaft, kompetent & engagiert dem Allgemeinwohl widmen und es gibt zugleich aber natürlich auch die üblichen Dummschwätzer, Blender und Eigenwohl-Beauftragten, denen man halt besonders auf die Finger schauen muss.

Gefährlich wird es immer dann, wenn die weniger Begabten in der Verwaltung mit den letzt Benannten aus der Politik eine unheilvolle Liason eingehen und so z.B. eigene Defizite durch Beschlüsse gegen das Wohl der Bürger (oder ihre Geldbörsen) zu kompensieren versuchen.

Immer auf's Neue erfolgende Grundsteuererhöhungen sind hierfür ebenso ein Indiz, wie Empfehlungen der Verwaltung, die aus rein finanziellen Motiven die Gesundheit der Bürger gefährden - um lediglich einmal 2 Punkte zu nennen.

Hier gilt es einfach ein gutes Gedächtnis zu bewahren und bei der nächsten Wahl die demokratischen Grundrechte als Korrektiv für die Zukunft zu nutzen.

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Lesen Sie in Kürze auf dieser Seite:

(Die Recherchen dauern noch an!)

Sensation: Plant Dinslakens "Kleiner Fitzcarraldo" die Emscherphilharmonie?

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Toller Service – Stadt Dinslaken versendet schriftliche Entscheidungshilfen für die nächste Kommunalwahl mit automatischer Erinnerungsfunktion!

 

Da hat sich die Dinslakener Stadtverwaltung jetzt richtig etwas einfallen lassen:

Gemäß dem Motto „Gegen das Vergessen“ erhielten alle Dinslakener Grundbesitzer zu Jahresbeginn ein Schreiben, das ihnen bei der nächsten Kommunalwahl die Entscheidung stark erleichtern dürfte.

Da die Kommune selbst natürlich keine direkten Empfehlungen (oder Warnungen!) aussprechen darf hat man sich für diese Aktion einen wirklich pfiffigen „Marketing-Gag“ einfallen lassen und das Ganze einfach als „Jahresveranlagung für Steuern und Abgaben“ getarnt auf den Weg brachte. Respekt!

Direkt schon auf der ersten Seite ist der entscheidende Punkt zu finden – die Angabe der aktuellen Grundsteuer, mittels derer unsere örtlichen Kommunal-DILDIS (DILETTANTEN DINSLAKENS) ihr Unvermögen weiterhin ungestraft kaschieren dürfen.

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Während andere Kommunen in NRW die Grundsteuer in den vergangenen Jahren insgesamt meistens gerade ein einziges Mal (und zudem auch noch mit Augenmaß) erhöhten hat das in Dinslaken ansässige

 

Netzwerk für kommunale Inkompetenz

 

unter fiskalischer Leitung des erstaunlicherweise immer noch im Amt befindlichen Kämmerer-Praktikanten (und als Experte für Förderanträge aller Art auch als „Dr. Klappt-Nix“ bekannt) den Griff in die Taschen der Grundbesitzer mittlerweile offenbar als gängiges, alljährliches Brauchtum etabliert und aktuell mit weiteren schier unglaublichen 150% Mehrbelastung auf die bisher wohl viel zu geringen Proteste der Bürger reagiert.

Je geringer die Gegenwehr, desto größer die Melk-Versuchung“ lautet schon seit je her die politische Devise, wenn es darum geht, die Allgemeinheit zur Ader zu lassen!

Aber das kann sich jetzt ändern, denn verbunden mit diesem schriftlichen Mahnmal kontinuierlich praktizierter kommunaler Inkompetenz wird gleich 4 Mal im Jahr (jeweils am 15. des Monats Februar, Mai, August und November) per Lastschrifteinzug daran erinnert, dass man bei der nächsten Wahl in Dinslaken der SPD (= Schlechteste Politik für Dinslaken) keine Stimme, sondern einfach einmal eine Auszeit gewähren sollte.

Eine solche könnte dann auch die Dinslakener SPD IQ-Koryphäe Buchmann zugleich nutzen, einmal darüber nachzudenken, ob es wirklich eine gute Idee ist, die stete Erhöhung der Grundsteuer samt regelmäßiger, erschreckender Haushaltsdefizite dem Bürger dann auch noch rotzfrech als erfolgreiche Politik seiner Partei verkaufen zu wollen!

Bleibt noch die Frage, warum hier jetzt die vor einiger Zeit noch aufgeführte Anregung fehlt, auch der zweiten Partei, die für diesen Grundsteuer-Horror mit verantwortlich ist, bei der nächsten Wahl ebenfalls die Rote Karte zu zeigen?

Dafür gibt es gleich 2 Gründe: Zum einen wurden aus Reihen der CDU die ersten Stimmen laut, die ob der erfolgten Zustimmung aufrichtiges Bedauern zum Ausdruck brachten und es im Nachhinein wohl nicht wieder tun würden. Und wie heißt es doch schon in der Bibel so schön: Wer aufrichtig bereut, dem sei von Herzen vergeben!

Zum anderen stellt sich zugleich aber auch direkt die Frage, ob es die Dinslakener Christdemokraten in ihrer jetzigen Form bei der nächsten Kommunalwahl überhaupt noch geben wird?

Sollte die aktuelle „Abschaff-Agenda“ (Trabrennbahn, Pony-Parcours auf der Kirmes, Freibad in Hiesfeld, etc…) des örtlichen CDU-Vordenkers (und als "toller Heinz" auch über die Stadtgrenzen hinaus bekannt) im aktuellen Tempo weiter gehen  dürfte die Fan-Gemeinde wohl stetig schrumpfen.Daran ändert dann ein Schweigen auf die Fragen besorgter Eltern zur Entwicklung des zukünftigen Schulwesens auch nur wenig.

So zieht die Dinslakener CDU wirklich alle Register, um sich selbst im Schattenboxen K.o. zu schlagen, was zu Zeiten der ehemaligen Bürgermeisterin Sabine Weiss noch undenkbar gewesen wäre!

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Auch als regionale Polit-Größe sollte man stets für neue berufliche Herausforderungen offen sein!

Aber wenigsten braucht man sich wohl zumindest um den „tollen Heinz“ & sein Partei-Anhängsel „Dr. Klappt-Nix“ auch dann keine ernsthaften Sorgen zu machen – laut aktuellen Gerüchten basteln beide gerade schon an ihren neuen Karrieren für die Zeit „danach“ und wollen sich zukünftig mit originellen Stadtführungen selbständig machen.

Ein erster Feldversuch verlief lt. Meldungen der örtlichen Tagespresse bereits sehr vielversprechend. Da kann man allen Beteiligten nur aufrichtig gratulieren! Eventuell sind zukünftig dann auch noch sog. "Retro-Stadtführungen" geplant:

"Hier drüben war einmal eine Trabrennbahn, gleich schauen wir uns die neuen Luxusimmobilien auf dem Gelände des ehemaligen Freibads in Hiesfeld an und als absolutes Highlight besuchen wir anschließend..."

 

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Die Helden des Jahres

 

Hier fällt die Wahl ganz leicht – es sind die Bürger Dinslakens, die sich auch in diesem Jahr wieder (trotz vielleicht großer Versuchung) die ehemaligen Traditionen des „Teeren & Federns“ verkniffen haben und brav alles schluckten, was ihnen das hinlänglich bekannte Hai-Pa-Duo und Teile der Politik vor Ort eingebrockt haben.

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Und das war nicht wenig: Direkt zu Jahresbeginn wurden die Bürger mehrerer Stadteile durch Planungen für Flüchtlingsbauten auf dafür völlig ungeeigneten Grundstücken verunsichert, dann brachte fast jeder Monat neue Skandale zu Tage und schließlich erfolgte der komplette kommunale Offenbarungseid durch die 3 Erhöhung der Grundsteuer B hintereinander.

War man in den beiden ersten Jahren noch recht vorsichtig, was den Schluck aus der Grundsteuer-Pulle anbelangt hat anschließend der vorher wohl zu gering ausgefallene Widerstand dafür gesorgt, dass man jedes Maß und auch den dazugehörigen Anstand verlor und sich in nie dagewesenen Dimensionen in den Geldbörsen der Dinslakener Bürger zu schaffen machte.

Und das Schlimmste dabei ist der Umstand, dass die Politik vor Ort diesen letzten Akt der unverschämten Selbstbedienung problemlos hätte verhindern können, wenn die CDU in Dinslaken dem Weg der anderen, kleineren Parteien gefolgt wäre und damit der SPD (= Schlechte Politik für Dinslaken) die Stirn geboten hätte.

Aber dieser Mut fehlte dem örtlichen CDU-Vorturner wohl bedauerlicherweise und so darf der Bürger wieder einmal die Zeche für politische Unfähigkeit bezahlen! Ein solches Verhalten hätte es bei der ehemaligen CDU-Bürgermeister in Sabine Weiss sicherlich nicht gegeben.

Dieses Unding wird eigentlich nur noch vom SPD-Fraktionsvorsitzenden übertroffen, der den Bürgern diese erneute Grundsteuererhöhung als auch den dauer-defizitären Dinslakener Haushalt tatsächlich dumm-dreist als „Erfolgreiche Politik“ verkaufen durfte und ebenfalls weder Teer noch Federn abbekam.

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Der fromme Wunsch zum Jahres-Ende

Liebes Christkind – bitte sorge möglichst bald dafür, dass der aktuelle Übergangs-Bürgermeister und sein Kämmerer-Praktikant vielleicht neue Aufgaben & Herausforderungen finden, die es ihnen ermöglichen, ihre  persönlichen Fähigkeiten mehr zur Geltung zu bringen. Es darf auch ruhig etwas weiter weg sein, Hauptsache die Familien der beiden werden dann trotzdem noch satt!

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Der Skandal des Jahres

 

Mehrere Themen standen zur Auswahl, aber eines überragte alle anderen um Längen:

Die schier unglaubliche Empfehlung der Dinslakener Verwaltung, die Politik solle die Entscheidung zu Gunsten eines Naturbads in Hiesfeld treffen!

Im Grunde genommen waren gleich mehrere Vorgänge rund um die in diesem Jahr kurzfristig nicht erfolgte Öffnung des Hiesfelder Freibads ein Skandal, aber die o.g. Empfehlung stellt alles andere in den Schatten!

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Selbstverständlich ist es die Aufgabe der Verwaltung, zum einen mehrere Alternativen zu prüfen und zum anderen anschließend auch eine Empfehlung auszusprechen. Wenn man zugleich – was bei gesundheitlichen & technischen Fragen ein absolutes Muss ist – allerdings auch Gutachter mit einer Prüfung der Sachlage beauftragt, ist anschließend nur schwer vermittelbar, warum die eigene Empfehlung dann nicht dem eindringlichen Gutachter-Rat folgt und sogar ausdrückliche Warnungen ignoriert werden.

Vielleicht könnte man für ein solches Verhalten noch eine Erklärung finden, wenn es lediglich um die Vor-oder Nachteile technischer Systeme oder deren simple Rentabilität geht.

Aber das ist hier nur völlig sekundär – die Darlegungen der Gutachter hatten als oberstes Ziel die Gesundheit der Badegäste im Auge!

Die örtliche Tagespresse berichtete bereits darüber, dass gleich mehrere Gutachter vor der Naturbad-Variante in Hiesfeld ausführlich warnten und die mannigfaltigen Probleme auch deutlich ansprachen!

Ein Naturbad kann eine wunderbare Sache sein – aber nur dann, wenn dafür auch die Voraussetzungen stimmen und das ist in Hiesfeld – wie die Gutachter alleine schon von der Größe her betonen – absolut nicht der Fall!

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Aber urteilen Sie selbst - Sie sie bereit für ein paar persönliche Fragen?

Halten Sie regelmäßigen Durchfall für ein tolles Diät-Instrument?

Fühlen Sie sich endlich wie ein Held, wenn Sie irgendwo schwimmen gehen, wo deutliche Warnschilder Sie auf die nicht unerheblichen Gefahren Ihres Handels hinweisen?

Glauben Sie, dass Coli-Bakterien auch bei der Herstellung von Coca-Cola unverzichtbar sind?

Benötigen Sie häufiger – vornehmlich im Sommer – einen zusätzlichen, außerplanmäßigen Krankenschein?

Halten Sie getrübtes Wasser, ein wenig Vogelkot & auffällige mikrobiologische Befunde für geeignete Zutaten, um Ihr persönliches Schwimmerlebnis noch zusätzlich zu toppen?

Sind Sie mental stark genug, um gerade im Hochsommer bei üppigen Temperaturen längere Schließungen der geliebten Badestätte zu verkraften.

Vertrauen Sie fest darauf, dass die Dinslakener Tierfreunde zukünftig genauso wenige Fische in einem Naturbad aussetzen werden, wie sie es schon beim bürgermeisterlichen Teich unter Beweis gestellt haben?

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Glauben Sie auch, dass Aspekte des Sparens viel wichtiger sind, als immer wieder die banalen Gesichtspunkte der Gesundheit in den Vordergrund zu stellen (irgendwann stirbt man ja schließlich sowieso)?

Sind Sie fest davon überzeugt, dass die Stadtverwaltung nur Ihr Bestes will (und damit ist nicht nur Ihr Geld gemeint)?

Wenn Sie die vorstehenden Fragen alle mit „Ja“ beantwortet haben sind Sie für einige Verantwortliche im Dinslakener Rathaus sicherlich der absolute Wunschbürger.

Andere sollten die Warnungen der Gutachter allerdings besser ernst nehmen und vielleicht doch einmal über den Erwerb einiger Teer-Fäßer samt Federn nachdenken, denn ...

...wie moralisch verkommen muss man eigentlich sein, wenn man trotz eindeutiger Warnungen von verschiedenen Experten den Ratsmitgliedern dennoch empfiehlt, sich für das Naturbad zu entscheiden?

Die Motivlage ist eindeutig – es sind gerade einmal knapp 600.000,- Euro, die (bisherige) klassische Freibad-Alternative mehr kosten würde!

Aber das ist den Verantwortlichen in der Verwaltung eindeutig zu viel – statt dessen riskiert man lieber die sommerliche Schließung der Anlage und lässt den Bürgern an manchen Tagen gerne mal die Wahl zwischen Durchfall und Erbrechen!

Widerlicher geht es wohl kaum, vor allem, wenn die gleichen Verantwortlichen gerade mal so eben 70.000,- Euro für die überflüssigste aller Bahnhofsvorplatz-Planungen oder z.B. 750.000,- Euro für den diesen Namen wirklich nicht verdienenden „Stadtpark“ vor dem eigenen Amtszimmer verschleudert haben!

Und das Beste daran: Den Schwarzen Peter & die endgültige Verantwortung für einen solchen Entschluss hätte dann selbstverständlich nicht die Verwaltung, sondern die Dinslakener Ratsmitglieder, von denen erwiesenermaßen einige allerdings wirklich vor nichts zurück schrecken!

So meldete sich dann direkt auch die zur zeit wohl mit Abstand hellste Kerze im Dinslakener Stadtrat wieder mit einem hochqualifizierten Beitrag zu Wort:

„Auch Jürgen Buchmann, Fraktionsvorsitzender der SPD, sieht die Risiken der Verschmutzung des Bades durch Wasservögel gelassen. Ein Bekannter sei regelmäßiger Frühschwimmer in Hiesfeld gewesen – mitunter auch in Gesellschaft von Enten.“

(Zitat aus der NRZ / DER Westen: http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-dinslaken-huenxe-und-voerde/das-sagen-politiker-zu-einem-naturbad-in-dinslaken-id12370118.html )

Dass diese von seinem Bekannten geschilderten Schwimmerlebnisse mit den Enten noch zu Zeiten des „normalen Freibads“ erfolgten scheint Herrn Buchmann wohl nicht ganz klar zu sein.

Aber wer den dauerhaft defizitären kommunalen Haushalt samt immer neuer Grundsteuer-Erhöhungen für „Erfolgreiche Politik“ hält lebt wahrscheinlich sowieso in einer ganz eigenen Welt und legt auf Aussagen seiner vermeintlichen Stammtisch-Brüder logischerweise mehr Wert als auf dummes Experten-Geschwätz!

Wirft man allerdings einen Blick die von Buchmann auf www.dinslaken.de hinterlegte Ehrenerklärung und seine dort dokumentierten beruflichen Erfahrungen & Qualifikationen wundert man sich über nichts mehr.

Fachwissen wird häufig in vielen Lebensbereichen auch total überbewertet - da ist es schon erfrischend zu sehen, wie ein paar Frühenten einem möglichen zukünftigen Kanzler-Kandidaten der SPD bei seiner Sachkompetenz hilfreich zur Seite stehen. (Unsere Anfragen, ob Buchmann aus Geflügel-Kot auch die Zukunft vorhersagen kann und ob der Bekannte eigentlich noch mit den Enten zusammen ist, laufen noch.)

Leichte Ausdünstungen von kaltem Angstschweiß könnten höchstens einige NISPA-Büros durchwehen, denn der Dinslakener SPD-Stratege ist natürlich gemäß der parteien-üblichen Erb- und Versorgungsfolge jetzt u.a. auch im Verwaltungsrat des neu gegründeten Sparkassen-Verbundes am Niederrhein zu finden.

Steht da vielleicht schon das nächste TV-Team in den Startlöchern? Sollte es tatsächlich zu einer neuen Berichterstattung kommen ist eins ganz klar: Buchmann hat auch das Zeug zum Bürgermeister!

 Prost Mahlzeit, Dinslaken!

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Der Witz des Jahres

 

Stellen Sie sich bitte folgendes vor:

Sie bereiten einen ca. 2 Kilogramm schweren, knusprigen Schweinebraten mit leckeren Knödeln für Ihre Freunde zu und garnieren diesen dann mit 2.5 Gramm Petersilie!

Würden Sie dieses Gericht deshalb als Veganer-freundlich bezeichnen?

Wenn Sie jetzt ungläubig den Kopf schütteln kennen Sie den neusten Gag unserer Stadtverwaltung nicht.

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In geübter PR-Manier ließ man verlauten, zukünftig noch Fahrrad-freundlicher zu werden und will deshalb den Rutenwallweg als Fahrradstraße ausweisen:

Hier dürfen die Freunde des muskelbetriebenen Zweirads sich dann ganz besonderer Rechte erfreuen:

Durften sie sich bereits zur allgemeinen Verblüffung hier auch schon legal in Gegenrichtung zur Einbahnstraße bewegen wird ihnen jetzt sogar grundsätzlich Vorrang gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern eingeräumt und auch das Fahren nebeneinander ist erlaubt.

„Diese Maßnahme wird … das Profil Dinslakens als fahrradfreundliche Stadt weiter schärfen und stützen“, so die Verwaltung (siehe http://www.waz.de/staedte/dinslaken-huenxe-voerde/rutenwallweg-soll-fahrradstrasse-werden-id12144641.html )

Laut Aussage der Verwaltung umfasst das gesamte Dinslakener Straßennetz eine Länge von ca. 200 Kilometern, wovon ca. 250 Meter auf das neue Eldorado für Fahrradfahrer entfallen. (Somit dürften sich - zumindest für Mathematik-Füchse - die 2,5 Gramm Petersilie nunmehr auch geklärt haben.)

Wirklich eine fantastische Maßnahme der Verwaltung, die die auch in diesem Jahr erfolgte Einführung der Fahrad-freundlichen Parkgebühr an der Fahrradwache damit optimal ergänzt und vielleicht wieder kostenlose Stadtwerbung in diversen Radiosendern erhält!

Vielleicht sollte man die eigene PR-Schiene noch einmal überdenken, denn Dinslaken hat für jeden Fahrradfahrer weit mehr zu bieten, als die neue Selbstverwirklichungs-Rennstrecke auf dem Rutenwallweg und gilt ja auch so schon bereits als das neue Mekka für jeden begeisterten Bicyclisten.

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Dinslakens neue Parkgebühr für Fahrräder ist ein durchschlagender Erfolg - auch in den Medien, wo unsere Stadt stets für pointierte Berichterstattungen eine absolute Bank ist!

Schließlich nutzen die zweirädrigen Vorbilder auch jetzt schon zahlreiche Freiheiten, die in anderen Kommunen sogar (unglaublicherweise) mit Ordnungsgeldern geahndet werden.

Allein auf der Neustraße zählten wir an einem Nachmittag im Herbst mehr als 45 Radfahrer, die dort ihr Gefährt nicht etwa schoben, sondern sich teilweise den Weg sogar rüde frei klingelten.

Bürgersteige gehören in Dinslaken eh` zum grundsätzlichen Hoheitsgebiet der Tretgemeinde und wer des Nachts hier einen Radfahrer gar höflich & helfend auf die fehlende Beleuchtung aufmerksam macht, kann sich meistens neben dem klassischen Effe-Gruß auch noch auf diverse liebevolle Botschaften wie z.B. „Halts Maul!„ oder „Willse watt auffe Fresse?“ freuen - und das gleich in mehreren Sprachen.

Da kommt die neue Freiheit auf dem Rutenwallweg gerade recht – vor allem für auswärtige Autofahrer, denen man stadteinwärts dann am besten noch ein Merkheft über die Dinslakener Besonderheiten im Leben mit der Speiche übergeben sollte!

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Die Entdeckung des Jahres?

Lange wurde darüber gerätselt, wo das Hei-Pa-Duo und einige der Dinslakener "Politik-Größen“ immer wieder diese erstaunlichen Ideen hernehmen, mit denen sie stets auf’s Neue die Bevölkerung in Erstaunen & Ekstase versetzen!

Jetzt scheint das Geheimnis gelüftet – in Dinslakens Rathaus soll es eine geheime "Stätte der Inspiration" geben, die Insider auch schon ehrfurchtsvoll als den kommunalen „Think-Tank“ bezeichnen:

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Das Photo zeigt Nachbildung des geheimnisvollen "Think-Tanks", der offensichtlich auch als das "Orakel von Dinslaken" bezeichnet wird. Man legt den Kopf jeweils bequem in die dafür vorgesehene Meditations-Mulde und erhält so über den integrierten Lautsprecher mit sanftem Plätschern seine persönlichen Inspirationen!

Die Entdeckung gilt als bedeutender Fund, der das legendäre Bernstein-Zimmer weit in den Schatten stellt und sicherlich auch schon bald wieder für ein enormes Medienecho sorgen wird. Allerdings muss noch eine endgültige Expertise abgewartet werden, da bedauerlicherweise auch billige Fälschungen dieser "Think-Tanks" ahnungslosen Kommunen angedreht wurden, deren Inspirationen dann leider weniger ergiebig sind.

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 Ist in Dinslaken ein geheimnisvoller Magier am Werk?

Das mag auf den ersten Blick vielleicht etwas eigentümlich klingenden, aber urteilen Sie selbst:

Zuerst ist die Dinslakener Sparkasse in Ihrer ursprünglichen Form komplett von der Bildfläche verschwunden, was eine so beeindruckender Illusionisten-Leistung war, dass sogar das Fernsehen darüber berichtete und dem städtischen Gandalf eine besondere Huldigung zukommen ließ.

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Dann sind plötzlich die Tiefgarage und Kathrin-Türks-Halle nicht mehr verfügbar, weil angeblich eine Sanierung unvermeidbar sei. Allerdings hat der zuständige Finanz-Druiden-Praktikant offenbar den falschen Zauberspruch gemurmelt und so den Förderantrag formidabel in den Sand gesetzt!

Und das, obwohl er vorher schon erste Erfahrungen als Zauberlehrling sammeln durfte & anschließend z.B. irgendwo planlos herumliegende 70.000,- Euro einfach mal in eine auch Hobbit-gerechte Fantasy-Planung des Bahnhofvorplatzes verwandelt hat und zugleich mit seinem immer wieder beliebten (und leider wohl auch einzigen) Zauberspruch

Sim-sala-bim, Sim-sal-bum – und bei der nächsten Grundsteuer-Erhöhung gucken alle wieder dumm!

regelmäßig neues Geld in die Kassen des kommunalen Druiden-Netzwerks spült.

Oder ist das Ganze vielleicht nur ein groß angelegtes Ablenkungsmanöver, um in Wirklichkeit nach der Sparkasse auch das nächste traditionelle Dinslakener Wahrzeichen für immer verschwinden zu lassen? 

Hat der kommunale Chef-Illusionist dazu vielleicht das Hiesfelder Freibad im Visier und greift direkt mit vollen Händen in das umfangreiche Repertoire eines erfahrenen Täuschungskünstlers?

Wie sonst erklärt es sich, dass er in kürzester Zeit gleich an mehreren Stellen auftaucht und dort wohl bewusst stets für Verwirrung sorgt:

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Montags ergeht z.B. noch im Rat die Empfehlung an die Politik, aus finanziellen Gründen in Hiesfeld ein Naturbad zu errichten, um dann am Donnerstag in froher Schwimmer-Runde den Fortbestand der bestehenden konventionellen Variante als finanziell durchaus für machbar zu erachten, worauf dann wiederum wenige Tage später direkt der komplette Standort in Frage gestellt wird!

Was kommt als nächstes?

Werden z.B. schon bald Gymnasiasten in Dinslaken morgens wach und es bleibt Ihnen nur noch der Weg in eine andere Stadt, weil über Nacht ihre Schulform vor Ort verschwunden ist?

Und wo ist plötzlich die Trabrennbahn geblieben – gestern war sie doch noch da und hieß auch nicht „Platz zum fröhlichen Heinzi“?

Fragen über Fragen, die dann irgendwann zwangsläufig zu der wichtigsten aller Fragen führen, wer eigentlich diesen Zauberer möglichst bald wieder wegzaubern kann!

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Grundsteuererhöhung war gestern - kommt jetzt der DINO (Dinslaken-in-Not-Obolus)?

Sogar die Politik war entsetzt und sparte nicht mit Kritik an der Verwaltung, so dass die hiesige kommunale Kleinkunstbühne um eine neue Aufführung reicher wurde. Versucht man gerade schon verzweifelt ohne Freibad in Hiesfeld, ohne Tiefgarage im Zentrum und ohne Schulkonzept durchs Dinslakener Leben zu taumeln gibt es direkt den nächsten Tiefschlag: 8,4 Millionen Euro an fest eingeplanten Fördergeldern für die Sanierung der Kathrin-Türks-Halle scheinen nicht zu fließen. Jetzt sollen alternative Finanzierungsmöglichkeiten her und die ganze Stadt zittert bereits!

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Was planen die beiden Dinslakener Erfolgswichtel Grinsinger & Dr. Klappt-Nix als nächstes?

CDU Fraktionsvorsitzender Heinz Wansing war laut Pressemeldungen "enttäuscht und verärgert"! (Nein, seine liebenswerte Lebensgefährtin hatte ihm nicht versehentlich wieder das alte Trabrennbahn-T-Shirt rausgelegt, sondern sein Groll galt dem aktuellen Übergangsbürgermeister): "Es ist erschreckend, wie schlecht der Kontakt zwischen Heidinger und Groschek ist." (Groschek ist ein an und ab in Dinslaken gesichteter Ministerdarsteller der Düsseldorfer Landesregierung, der seinen Platz in den Geschichtsbüchern mit dem Spruch "Dinslaken ist das bessere Düsseldorf" zwar schon sicher hat, aber ansonsten seinen Parteifreunden vor Ort wohl nur wenig bieten kann. Vielleicht sollte man die Schnittchen beim nächsten Besuch einfach mal anders belegen, dann klappt es auch wieder mit den Fördergeldern!)

Nun ist guter Rat teuer und da die CDU laut Aussage ihres untadeligen Vorsitzenden bis 2020 die nächste Grundsteuererhöhung auf jeden Fall verhindern wird müssen nun andere Finanzierungsformen her. Unsere Redaktion liegen erste (unbestätigte) Informationen über die Einführung des DINO (Dinslaken-in-Not-Obolus) vor, mit dem die Renovierungspläne dann doch noch umgesetzt werden können:

Wenn jeder Bürger Dinslakens pro Monat 10,- Euro an DINO entrichtet wären das ca. 700.000,- Euro monatlich bzw. 8,4 Millionen nach einem Jahr. Wenn man dann noch konsequent einfach keinen Besuch aus Düsseldorf mehr bewirtet kommt man vielleicht sogar mit nur 11 Monaten aus, um die Herausforderungen alleine zu stemmen. Und wenn alles erst einmal im Fluss ist kann man direkt 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen:

Parallel zur Einführung des DINO (in Insiderkreisen übrigens auch Hei-Pa-Soli genannt) gibt es dann auch noch die entsprechende Sondermarke, aus deren Erlös das Hiesfelder Freibad wieder in Stand gesetzt werden kann!

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Wenn jeder Dinslakener Bürger nur 7 dieser wunderschönen Marken erwirbt kann es bereits im nächsten Sommer in Hiesfeld schon wieder heißen: Willkommen im schönsten Aqua-Paradies des Niederrheins!

Toll, wenn eine Verwaltung so kreative Ideen hat. Allerdings gebietet es die Sorgfaltspflicht, sich auch über mögliche Alternativen Gedanken zu machen. Zum einen könnte man den Förderantrag ja auch mal von jemandem stellen lassen, der so etwas kann oder man denkt -  als weitere Option - äußerst flexibel über eine komplette Umnutzung der Flächen nach.

Wenn man die Kathrin-Türks-Halle einfach abreisst und dort dann zahlungskräftigen Investoren das Gelände (inkl. der Tiefgarage) zur Wohnbebauung frei gibt lösen sich viele Probleme wie von selbst: Die immer wieder thematisierte Wohnraumsituation verbessert sich schlagartig, zugleich können dann auch die Traber wieder ruhiger schlafen und mit den so erzielten Erlösen kann man auf einer der zahlreichen Freiflächen der Stadt dann eine moderne - aber zugleich auch kostengünstige - Mehrzweckhalle errichten, was in dieser Stadt ja mittlerweile schon Tradition hat!

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Ist der tolle Heinz vom Pferd gefallen?

Offen spricht niemand darüber, aber die Gerüchteküche brodelt schon recht heftig. Was ist mit Heinz Wansing (dem Mann, dem manchmal nicht nur Frauen vertrauen) geschehen - leidet der Dinslakener CDU Vordenker und gern gesehene Laudator bei jeder örtlichen Grundsteuererhöhung plötzlich unter einer Pferde-Phobie?

War schon der äußerst merkwürdige Angriff auf den Lebensraum zahlreicher Traber im langjährigen Dinslakener Erfolgsgeläuf ein Schlag ins Gesicht für viele Pferde-Freunde sollen jetzt auch ab dem nächsten Jahr sogar noch die kleinen süßen Ponys nicht mehr auf die städtische Kirmes dürfen!

Was ist da geschehen - hat etwa eins dieser heißblütigen Wildpferde (nachstehend ein Archivbild) Heinz Wansing mögliche Olympia-Ambitionen durch einen unschönen Abwurf torpediert? Oder durfte er als Kind nie Fury gucken?

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Oder gibt es vielleicht noch wesentlich banalere Erklärungen und die örtlichen Metzgereien präsentieren schon bald eine wansinig gut schmeckende Sortimentserweiterung?

Ein zeitnahe Aufklärung wäre hilfreich, denn nicht nur die Pony-liebenden Kinder sind verunsichert, sondern auch im Dinslakener Tierreich rumort es bereits gewaltig. Die örtliche Dschungelpost hat auch schon den bürgermeisterlichen Tümpel erreicht und so mancher Besucher konnte bereits die ersten Schweißperlen auf den Köpfen der dort beheimateten Fischpopulationen entdecken. Welche Spezies nimmt der tolle Kommunalrecke als nächstes aufs Korn?

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Sie haben es tatsächlich getan:

Dinslakens SPD (Schlechte Politik für Dinslaken & CDU leisten den politischen Offenbarungseid!

Die Dinslakener SPD- & CDU-Fraktionen legen den politischen Offenbarungseid ab und machen nach den gerade erst erfolgten unglaublichen Erhöhungen der Grundsteuer B in 2014, 2015 & 2016 zusätzlich den Weg frei für eine erneute gierig-unverschämte Erhöhung in 2017!

Weitere Einzelheiten hierzu in Kürze inkl. aller Informationen zur Aktion:

 

Gib' Dinslaken eine Chance:

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Keine Stimmen für SPD & CDU bei der nächsten Kommunalwahl!

Diese Initiative verfolgt nicht die Absicht, für eine bestimmte Partei in Dinslaken zu werben, sondern statt dessen vielmehr die Empfehlung zu geben, den beiden aktuellen Platzhirsch-Parteien bei der nächsten Wahl keine Stimme zu geben. Andernfalls geht die Entwicklung zweifelfrei immer weiter bergab, derweil sich die "arrivierten Honorationen" viel zu sicher sind, weiterhin die Geschicke dieser Stadt bestimmen zu können. Aber nach den aktuellen Ereignissen und Entwicklungen sollte man durchaus auch einmal Vertrauen in die verschiedenen weiteren Optionen haben, die sich in dieser Stadt um die Stimme der Wähler bemühen!

Während die SPD sich bekanntermaßen schon seit Urzeiten auf allen politischen Ebenen gerne bei Bürgern mit Steuerzahlungshintergrund bedient, um eigene Verfehlungen oder vermeintliche Wohltaten für die Allgemeinheit zu finanzieren hat die CDU hier in Dinslaken jetzt eine fast schon historisch zu nennende Chance vertan:

Gemeinsam mit allen anderen Fraktionen im Stadtrat wäre es aktuell problemlos möglich gewesen, ein deutliches Zeichen zu setzen und nach der gerade erst erfolgten erneuten Erhöhung der Grundsteuer B in 2016 inkl. des wieder einmal defizitären Skandal-Haushaltes der Stadtverwaltung samt ihrer örtlichen SPD-Groupies deutlich klar zu machen:

Bis hierher und keinen Schritt weiter!

Sparen, Sparen und nochmals Sparen muss zukünftig die städtische Devise lauten und dabei zugleich alle anstehenden Investitionen mit Augenmaß und einer intelligenten Reihenfolge verantwortlich vorantreiben.

Was passiert, wenn man widerstandslos das Gegenteil hinnimmt ist Dinslakener Bürgern reichlich bekannt!

Stichworte wie das Hiesfelder Freibad, die Vorgänge um die Kathrin-Türks-Halle oder die aktuellen Schul-Skandale sprechen Bände und lassen zugleich auch noch an der medizinischen Versorgung in dieser Stadt zweifeln, wenn der Dinslakener SPD-Fraktionsführer (und zugleich wohl auch inoffizieller Aufsichtsratskönig) all die Vorgänge samt Grundsteuer-Erhöhung und 11 Millionen-Loch im kommunalen Haushalt den Bürgerinnen und Bürgern ausdrücklich auch noch als "Erfolgreiche Politik für Dinslaken" verkaufen will.

Da mag man sich erst gar nicht vorstellen, was diese kommunale Polit-Granate unter einer nicht erfolgreichen Politik versteht!

Aber solange z.B. der städtische Kämmerer ohne Konsequenzen 70.000,- Euro für eine Bahnhofsvorplatz-Ausschreibung verballern darf, auf deren praxisferne Vorgaben wahrscheinlich selbst stark sedierte Heim-Insassen im Traum nicht gekommen wären darf man sich über solche Dinge nicht wundern.

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(Diese Variante kam z.B. nicht in die Endausscheidung, weil dann zur Finanzierung neben der Grundsteuererhöhung auch wieder Eintritt ins hiesige Museum hätte erhoben werden müssen. Ganz rechts ist das angedachte Parkhaus für Fahrräder & Nordic-Walking-Stöcke zu sehen.)

Natürlich ist es bedauerlich, wenn dieser zugleich auch noch als Baudezernent der Stadt Dinslaken tätige City Treasurer (übrigens schon von der Papierform her eine skandalträchtige Doppelbesetzung, die im kompetent-seriösen Controlling eigentlich undenkbar ist) offenbar seine persönlichen Architektur-Träume bisher noch nirgends befriedigend ausleben durfte. (Unsere ersten Recherchen haben ergeben, dass er trotz bester Vorraussetzungen weder beim Bau der Cheops-Pyramiden beteiligt war, noch an Erdogans Prunk-Palast mitwirken durfte und man sogar am neuen Berliner Flughafen BER partout nicht auf seine Dienste zugreifen wollte, was verständlicherweise durchaus Auswirkungen auf die persönliche Psyche haben kann.)

Was ist das Resultat? Anstelle einer Haushaltskonsolidierung und einer mit Augenmaß gesteuerten Investitionspolitk träumt er nun aktuell - wie der Tagespresse zu entnehmen war - sogar von einem eigenen Dinslakener Parkhaus für Fahrräder am Bahnhof.

Am Bahnhof? War da nicht noch etwas?

Ach ja, die 70.000,- Euro zur Verschwendung mit einer abstrusen Bebauungs-Planung waren vorhanden, aber nicht die Mittel für ein banales Dixi-Klo, damit Reisende und Bahnhofsbesucher sich zumindest notdürftig hätten behelfen können. Statt dessen schickt man sie lieber in die angrenzenden Gastronomie-Betriebe, deren Freude sich darüber in sehr engen Grenzen hielt. Bewundernswert, dass man dort selbst nach Unmengen ungebetener Toilettengäste trotzdem darauf verzichtet hat, an den Eingangstüren beispielsweise folgenden Hinweis zu befestigen:

"Bitte benutzen Sie für Ihre Notdurft den neu gestalteten Rathausvorplatz!"

 

Was wir nach dieser Ratsentscheidung aus der Kölner Silvester-Nacht für die Zukunft lernen können:

Der aktuelle Stand der Analysen zu den Kölner Vorgängen in der Silvester-Nacht ergibt den Schluss, dass die Ereignisse dort vor allem deshalb eskaliert sind, weil viele zuerst noch untätige Protagonisten immer häufiger gesehen haben, dass man hier ungehörige Dinge tun kann, ohne offenbar dafür irgendwelche Konsequenzen tragen zu müssen. So wurde Schritt für Schritt immer mehr ausprobiert und da es offensichtlich an jedweglichen regulierenden Instanzen fehlte wurden die Aktionen immer aufdringlicher & gieriger. Hätte man den Tätern früher deutlich gemacht, dass ihr Handeln sich in unserer Lebensgemeinschaft nicht gehört und keinesfalls geduldet werden kann wäre die gesamte Situation erst gar nicht in dieser Form eskaliert!

Den kommunalen Steuer-Antänzern die Rote Karte zeigen!

Hier bieten sich Parallelen zur aktuellen Vorgehensweise einiger offenbar völlig überforderter Ratsmitglieder an, die nach der seit 2013 immer wieder von neuem vorgenommenen Erhöhung der Grundsteuer B für das Jahr 2016 erst einmal vorsichtig geschaut haben, in welcher Form sich eventuell möglicher Protest regt, um dann im Nachgang ihren Auftritt als nimmersatte kommunale Steuerantänzer direkt erneut zu wiederholen.

Und wenn nicht spätestens jetzt etwas innerhalb der Bürgerschaft geschieht werden diese offenbar weder an Einsparungen noch alternativen Lösungen interessierten kommunalen Kompetenz-Zwerge auch zukünftig immer weiter durch endloses Drehen an der Steuerschraube alle Defizite zu kompensieren versuchen! (Möchten Sie mehr über diese wunderbaren Fabelwesen erfahren? Dann gehen Sie doch einfach einmal auf die Seite www.dinslaken.de und schauen sich die Informationen zu den einzelnen Ratsmitgliedern der SPD & CDU an! Und falls Sie sich bei dem einen oder anderen für sein aufopferndes Engagement und den zukünftig freien Eintritt ins Museum persönlich bedanken möchten finden Sie dort auch direkt die erforderlichen Kontaktdaten.)

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Besonders traurig ist in diesem Zusammenhang auch der Umstand zu bewerten, dass von den insgesamt 33 Ratsmitgliedern der beiden größeren Fraktionen offenbar tatsächlich niemand gegen diesen Irrsinn gestimmt oder sich zumindest der Stimme enthalten hat. Der Respekt seinen Mitmenschen gegenüber gebietet es normalerweise, diesen völlig unabhängig der Parteizugehörigkeit den gesunden Menschenverstand nicht direkt abzusprechen. Und wenn man sich die Berufe der beteiligten Entscheidungsträger anschaut findet man dort durchaus auch einige, die mitten im Leben stehend soliden und angesehenen Tätigkeiten nachgehen und sich nicht nur von Aufsichtsratspöstchen ernähren. Dass dann offensichtlich der hier ausgeübte Fraktionszwang Menschen zu solchen Handlungen veranlasst ist zutiefst bedauerlich und ein weiterer Beleg für die Notwendigkeit der Initiative "Gib' Dinslaken eine Chance!". 

(Kurze Aktualisierung: Ratsmitglied Dr. Rainer M. Holzborn von der CDU hat unsere Recherchen bemängelt und mitgeteilt, dass er an dieser Ratssitzung gar nicht teilgenommen habe. Darauf weisen wir jetzt an dieser Stelle dann natürlich sofort gerne hin. Allerdings hat Dr. Holzborn in seiner Mitteilung bedauerlicherweise die Gelegenheit ungenutzt gelassen, den interessierten Bürgern gleichzeitg mitzuteilen, ob er denn im Falle einer Anwesenheit die offensichtlich vorgegebene CDU-Linie mitgetragen oder alternativ dagegen gestimmt bzw. sich enthalten hätte.)

Seitens der SPD wurde ja schon der erstaunliche Versuch unternommen, nach den gerade erst schon im unglaublichen Jahresrhythmus erfolgten Erhöhungen jetzt die erneute 2016er Grundsteuer-Erhöhung tatsächlich als Bestandteil "Erfolgreicher Politik in Dinslaken" zu verkaufen, was wohl ausschließlich Frühabbrecher unseres Schulwesens für bare Münze genommen haben.

Wer darin allerdings bereits auch eine neue Herausforderung an die moderne Psychatrie sah kam anschließend nicht mehr aus dem Staunen heraus als Heinz Wansing für die CDU-Fraktion im Stadtrat zu einer wohl vor dem Schminkspiegel seiner Lebensgefährtin intensiv eingeübten Kür ansetzte und seine persönliche Interpretation aus Konrad Adenauer ("Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?") und Pinoccio (siehe z.B. diverse Aussagen Wansings zur Trabrennbahn und nach dem Durchwinken des aktuellen Problem-Haushalts) zum besten gab:

Wansing rüstet Dinslaken kulturell auf und bietet den Bürgern eine Menge:

Kostenlosen Eintritt ins Museum und eine teure Schmierenkomödie!

Und plötzlich war SUPER-DIN-MAN Buchmann von der SPD nicht mehr alleine in der Hall-of-Fame der Dinslakener Polit-Stars:

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BATMAN-Wansing (= von Freunden der Trabrennbahn & genervten Steuerzahlern gerne auch BADMAN ausgesprochen) ergriff die Gelegenheit und hielt plötzlich eine glühende Rede, was die Stadt ihren Bürgern alles zu bieten habe und dass man dafür dann ja wohl auch mal die Grundsteuer eben erneut erhöhen könnte.

Spätestens als Wansing für diese Darbietung auf der städtischen Kleinkunstbühne sogar ein ausdrückliches Lob seines SPD-Kontrahenten erhielt hätten bereits bei allen nicht gänzlich grenz-debilen Zuhörern die Ohren klingeln müssen, aber die Possen-Parade der beiden kommunalen Rädelsführern war damit bei weitem noch nicht zu Ende.

Hatte sich BATMAN-Wansing vorher noch von der SPD eine (Pseudo-)Schelle für sein in einem Rechtsstaat eigentlich ungeheuerliches Vorgehen beim Thema Trabrennbahn-Areal (einfach mal Schauen, wie denn vielleicht seitens der Stadt ein Vertragsbruch möglich wäre) eingefangen wurde kurz für das Protokoll eine theatralische Pause eingelegt und anschließend fanden SPD & CDU auch hier völlig überraschend zu einem kuscheligen Miteinander:

Jetzt wollen alle Beteiligten, dass die Verwaltung mit dem Trabrennverein "auf Augenhöhe den bestehenden Gedankenaustausch nutzt". Tolle Formulierung - also auch weiterhin nach Möglichkeiten des Vertragsbruchs suchen - das aber dann ab jetzt selbstverständlich mit Respekt. Bravo, da kann so mancher Immobilien-Hai noch eine Menge lernen! (Königlich-Bayerisches Amtsgericht in der NRW-Version.)

Die Seriösität einer Kommune sollte in guten wie in schlechten Tagen außerhalb jeden Zweifels stehen, aber in Dinslaken gelten hier wohl andere Maßstäbe, wie es ja auch schon der aktuelle Bürgermeister-Darsteller eindrucksvoll demonstriert hat:

Es ist noch gar nicht so lange her, als er sich beispielsweise von einem potenziellen Mietinteressenten der gewerblichen Mehrzweckhalle am Neutor so lange per Nasenring durch die Dorfmanege hat ziehen lassen bis die Verwaltung der simplen Erpressung, keinen weiteren Supermarkt in einem bestimmten Bereich der Stadt zu dulden, willfähig nachgegeben hat.

Hat dieser beeindruckende Vorfall vielleicht Heinz Wansing dazu inspiriert, sich selbst im politischen Schattenboxen K.O. zu schlagen?

Manche Dinslakener haben sich beim aktuellen Vorstoss der CDU verwundert die Augen gerieben und konnten sich zugleich auch wunderbar an ein T-Shirt mit der Aufschrift "Die CDU steht zur Trabrennbahn" erinnern, das sich vor einiger Zeit im Wahlkampf noch Beifall heischend um den Alabaster-Körper des örtlichen CDU-Vortänzers schmiegte.

Und jetzt die 180 Grad Kehrtwende - wirklich verwunderlich und zugleich auch spannend, wenn es darum geht, nach einem möglichen Auslöser zu forschen.

Gab es da vielleicht eine nächtliche Stimme aus dem All, die in zarter Intonation immer wieder säuselte

"Heinzi, denk an den sozialen Wohnungsbau in Dinslaken und setz' Dir ein Denkmal"

oder hat statt dessen vielleicht ein interessierter Investor... nein so etwas gehört hier nicht weiter angedacht, denn eventuell waren es ja auch nur wieder die Koli-Baktreien im Dinslakener Trinkwasser, die offenbar auch schon bei anderen Kommunalpolitikern ihre Spuren hinterlassen haben.

Wenig beruhigend ist es in diesem Zusammenhang allerdings, wenn man Wansings Aussage in einem gerade veröffentlichten Interview liest, wo er felsenfest verspricht, dass es jetzt bis 2020 keine weitere Erhöhung der Grundsteuer B geben wird!

Leider ist er auf dem Porträt-Foto zu Beginn des Interviews nur von vorne zu sehen, was bedauerlicherweise keinerlei verbindliche Rückschlüsse auf die Glaubwürdigkeit dieser Aussage zulässt.

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Es gibt in dieser Hinsicht allerdings entsprechende Vermutungen, denn beim Durchwinken des aktuellen Negativ-Haushalts vor einigen Wochen begründete Wansing (laut Berichterstattung in der NZR und auf www.derwesten.de) die Zustimmung der CDU auch damit, dass es jetzt keine weitere Anhebung der Grundsteuer mehr gäbe!

Diese Aussage haben wir seinerzeit als sehr positiv für Dinslaken empfunden und selbstverständlich (siehe entsprechenden Text an anderer Stelle) auch gerne darauf hingewiesen. Gleichzeitig soll man sich aber aufgrund diverser Lebenserfahrungen mit Politikern aller Ebenen natürlich nie zu früh freuen und deshalb haben wir Herrn Wansing vor der entsprechenden Ratssitzung noch einal kurz angeschrieben und um Bestätigung dieser Aussagen gebeten.

Antwort von BATMAN Wansing bis heute: keine - aber das Resultat der Ratsitzung ist ja jetzt allen bekannt!

Einige Tage später haben wir dann noch kurz alle Fraktionen im Rat der Stadt Dinslaken (abgesehen von der SPD, deren Statement ja schon klar war) nach ihrer Ausrichtung in Sachen Grundsteuer-Erhöhung gefragt und bekamen teilweise wirklich postwendend eine sachliche und fundierte Antwort.

Auf eine solche warten wir allersdings seitens der CDU ebenfalls noch bis heute vergebens, aber das ist jetzt auch nicht mehr erforderlich, da jeder Bürger mittlerweile relativ einfach nachvollziehen kann, dass zumindest in Dinslaken die Geschichte mit dem Knüppel, dem Sack und den beiden "großen" Parteien durchaus zutrifft!

Deshalb hier noch einmal die Aufforderung:

 

Gib' Dinslaken eine Chance:

 

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Keine Stimmen für SPD & CDU bei der nächsten Kommunalwahl!

(Wenn Sie diese Ansicht teilen weisen Sie bitte auch Freunde und Bekannte auf diese Seite hin, wir werden uns bemühen, hier regelmäßig über entsprechende Neuigkeiten und Ereignisse in unserer Stadt zu berichten und freuen uns auch über Ihre Nachrichten & Wortmeldungen.)

 

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Stoppt den Wahnsinn - keine weitere Erhöhung der Grundsteuer B!

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Stadtentwicklung mit Augenmaß, seriöse Analyse möglicher Sparpotenziale und vernünftige Zukunftsplanung müssen die Eckpfeiler für einen vernünftigen städtischen Haushalt sein und nicht das weitere Auspressen der Dinslakener Grundeigentümer und ihrer Mieter!

Wer keine Lösung für die finanziellen Probleme der Stadt außer regelmäßigen Steuer- und Abgabenerhöhungen hat ist selber ein Teil des Problems!

Lassen Sie uns gemeinsam den neuen skandalösen Grundsteuer-Planungen und deren Befürwortern die ROTE KARTE zeigen, auch wenn man uns nur zu gerne auf eine falsche Fährte locken möchte:

 

„Hei-Pa-Duo“ mit lustiger Tiershow in Dinslaken unterwegs!

 

Um den Bürgern die Notwendigkeit städtischer Investitionen und ganz bestimmter Maßnahmen näher zu bringen haben sich der aktuelle Dinslakener Bürgermeister und sein Kämmerer (von eingefleischten Fans auch gerne in Anlehnung an das erfolgreiche Scooter-Album bewundernd das "Hei-Pa-Duo" genannt ) auf eine kleine innerstädtische Roadshow begeben und dabei zu „Bürgergesprächen“ geladen.

In vielen Lebenslagen bedarf es großer Anstrengungen, um an das Geld anderer Leute zu kommen – das wissen nicht nur Anlageberater, Heiratsschwindler und andere professionelle Geschichtenerzähler, sondern auch als Politiker hat man es bei diesem Unterfangen sicherlich nicht immer ganz leicht.

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Vor allem, wenn man selbst mit dem Begriff des „Sparens“ nur wenig anfangen kann & zugleich auch noch zahlreiche, bisher unerfüllte Architektur-Träume mit sich herum trägt und für deren Realisierung umfangreiche Summen benötigt!

Liegt dann zugleich der persönliche Kompetenz-Faktor in manchen Bereichen auch noch eher ein wenig unterhalb der gängigen DIN-Norm kann es schnell dazu kommen, dass man fatalerweise immer weitere Erhöhungen der Grundsteuer B als die beste und vor allem einfachste Lösung ansieht. Schließlich sitzen alle Grundeigentümer in der Falle und können nicht weg – anders als bei der Gewerbesteuer lässt sich so ein Grundstück ja nicht einfach ummelden!

Natürlich weiß man auch schon in der kleinsten Kommune, dass solche Maßnahmen nicht unbedingt viel Beifall finden. Aber hier haben die beiden städtischen Debitoren-Künstler auch schon ein probates Mittel parat, um sich selbst aus der Schusslinie zu nehmen und stattdessen sogar in die Rolle des bedauernswerten Opfers zu schlüpfen:

Man präsentiert einfach den Bund als verantwortlich für die kommunale Schieflage und jammert zugleich lauthals, dass man selbst ja nur noch einen minimalen eigenen Spielraum habe.

Auf der einen Seite also das böse Berlin und auf der anderen die bedauerliche Dinslakener Kommune, die hier scheinbar unentwegt gegen übermächtige Windmühlen ankämpfen muss – so zumindest die Sicht des Hei-Pa-Duos.

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 (Hier ein Archivbild historischer Kämpfer gegen Windmühlen.)

Trotz dieser ergreifenden Botschaft hielten sich die Tränen des Bedauerns bei den tapfer zuhörenden Besuchern allerdings in Grenzen. Haben diese hier vielleicht schon geahnt, dass es sich in Wirklichkeit eher um den Versuch handelt, ihnen einen gewaltigen Bären aufzubinden?

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Diesen Eindruck kann man zumindest sehr schnell gewinnen, wenn man die am nächsten Tag in der Rheinischen Post veröffentliche Meldung mit den Informationen der ehemaligen & dabei sehr erfolgreichen Bürgermeisterin Dinslakens und Mitglied des Deutschen Bundestages, Frau Sabine Weiss, liest:

Nicht der Bund ist hier verantwortlich, sondern der Bürgermeister sollte sich diesbezüglich mal an seine SPD-Parteifreundin und Ministerpräsidentin von NRW wenden lautet die klare Botschaft von Frau Weiss!

Die rot-grüne NRW-Landesregierung gibt die vom Bund für die Kommunen bestimmten Mittel nämlich nicht vollständig weiter, sondern stopft damit eigene Löcher! Alleine durch die ausstehende Integrationspauschale entgeht der hiesigen Kommune ein Betrag von ca. 1,64 Millionen Euro.

(Den kompletten Artikel „Weiss kontert Heidinger“) finden Sie in der Rheinischen Post vom 17.09.2016 bzw. hier:

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/dinslaken/weiss-kontert-heidinger-land-ist-schuld-an-misere-aid-1.6265179 )

Alleine der hier genannte Betrag macht bereits mehr als 50% der Summe aus, die die aktuell erneut geplante skandalöse Grundsteuer-Erhöhung in das Stadtsäckel spülen soll! Da haben die beiden Nachwuchs-Variete-Künstler wohl den falschen Hasen aus dem Hut gezaubert!

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Wer jetzt in Dinslaken noch über eine weitere Erhöhung dieser Steuer nachdenkt hat entweder komplett jeden Bezug zur Realität verloren oder fungiert als hiesiger SPD-Fraktionsvorsitzender, der ja schon die gerade erfolgte Grundsteuererhöhung in Verbindung mit dem Absegnen des aktuellen städtischen Minus-Etats den Bürgern als „erfolgreiche Politik“ verkaufen will. (Siehe auch die Berichterstattung über SUPER-DIN-MAN Buchmann weiter unten.)

Bleibt zu hoffen, dass die übrigen Ratsmitglieder den Dinslakener Bürgern -  ganz gleich, ob Grundeigentümer & Mieter - solche Aussagen ersparen und jeder weiteren Grundsteuer-Erhöhung vehement die Rote Karte zeigen!

 

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Zweite Welle stellt Stadtverwaltung vor große Probleme!

 

Hat aktuell der Zustrom an Flüchtlingen nachgelassen stellt eine neue Welle die Stadt vor große Probleme - die Fischpopulation im Rathausteich droht außer Rand und Band zu geraten!

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Dabei hatte alles eigentlich ganz wunderbar begonnen: Als die ersten Bürger sahen, welch tristes Bild trotz angeblicher 750.000,- € Investitionen der Rathausvorplatz nach seiner Neugestaltung abgibt wollten Sie ihrem geliebten Stadtoberhaupt ein persönliches Geschenk machen.

Erste Gedankenspiele um Flamingos und eine Delfinshow wurden aber als zu protzig wirkend schnell wieder verworfen und stattdessen durch kleine, persönliche Morgengaben ersetzt. So entstand im Rathausteich eine wunderbare, friedliche Artenvielfalt, die man sich auch in anderen Lebenssituationen nur wünschen kann. Eigentlich beste Voraussetzungen, um dem aktuellen kommunalen Regenten zugleich auch einen die Jahrhunderte überdauernden Eintrag ins güldene Buch der Stadt als "Koi-Heidi" zu verschaffen.

Bedauerlicherweise sieht die Stadtverwaltung sich aber mit dem artgerechten Unterhalt der schwimmenden Untertanen überfordert, was einige lebenserfahrene Dinslakener ja auch schon vorausgeahnt hatten. Und anstelle jetzt einfach ein paar der zahlreichen Pausenbrote im Rathaus abzuzwacken wird lieber für teures Geld eine Fachfirma gesucht, die sich der Problematik annehmen soll. (Glücklicherweise haben sich aber zwischenzeitlich zumindest die Tierschützer durchgesetzt und verhindert, dass man hier zur preiswertesten Variante mit zwei Leih-Piranhans greift.)

Allerdings hat auch jede Problematik etwas Positives:

Im Rahmen der momentanen Lösungsfindung sickerte durch, dass der aktuelle Rathausteich nur als Platzhalter dienen soll, bis 2018 eine weitere Turboerhöhung der Grundsteuer B endlich die Umsetzung weiterer kommunaler Architekturträume ermöglichen würde:

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Durch die umfangreichen Proteste alleine schon gegen die aktuellen Planungen in Sachen neuerlicher Erpressung der Dinslakener Grundeigentümer hat man diese Variante aber (zumindest vorläufig) wohl erst einmal verworfen und statt dessen einen neuen Vorschlag favorisiert, der sich wahrscheinlich sogar komplett ohne zusätzliche finanzielle Belastung der Bürgerinnen und Bürger umsetzen lässt.

Aber nicht nur das:

Die neue, favorisierte Variante trägt zugleich auch der immer wieder beschworenen Willkommenskultur in Dinslaken in mehrererlei Hinsicht Rechnung, da sie von 3 kreativen norwegischen Flüchtlingen eingereicht wurde.

Und eine absolute Weltneuheit findet dabei zusätzlich Verwendung: ein automatisches Regelmodul passt die Füllmenge des Wassers stets dem jeweiligen Stand des städtischen Haushalt an und fungiert so weltweit als erstes Biotop mit Mahnmal-Charakter, um dauerhaft daran zu erinnern, mit dem Geld der Bürger sorgsam um zu gehen!

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Zusätzlich arbeiten die 3 innovativen Neubürger an einer etwas größeren Variante, die auch im Freibad Hiesfeld mit geringen Investitionen wieder für eine Erhöhung der Lebensqualität sorgen könnte. Es tut sich etwas in Dinslaken und lässt zugleich hoffen, dass auch zukünftig das Baudezernat in kompetente Hände kommt! Der Nachwuchs steht ja schon in den Startlöchern.

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Aktuelle Buchempfehlung

Sie planen eine persönliche Karriere als Bürgermeister oder kennen einen Bürgermeister, dem Sie gerne ein wertvolles persönliches Geschenk bereiten möchten?

Dann finden Sie im RICHARD BOORBERG VERLAG genau das Richtige: 

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Hinter dem Titel "Karrierechance Bürgermeister"  von Paul Witt (Herausgeber & Redakteur) verbirgt sich ein wirklich professioneller Leitfaden für die erfolgreiche Kandidatur und Amtsführung. Die Erfahrung lehrt, dass eine erfolgreiche Kandidatur ja nicht zugleich auch Garant für eine erfolgreiche Amtsführung ist. Umso wichtiger sollte es also sein, auch diesem Bereich seine besondere Aufmerksamkeit zu widmen!

ISBN: 9783415054158       2.Auflage aus Januar 2016     Preis der gebundenen Ausgabe: 36,80 Euro

Und damit auch die lieben Kleinen noch etwas zum Schmökern haben eine ergänzende Kinderbuchempfehlung:

Neues vom Grinsebäckchen: Geschichten zum Schmunzeln und Nachdenken

Autorin: Ulrike Wendt          ISBN: 9783741286018 (Book on Demand)    Preis: 3,99 Euro (Taschenbuch)  

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Keine Koli-Bakterien mehr im Dinslakener Trinkwasser, aber ein 11 Millionen-Loch im städtischen Haushalt!

Die gute Nachricht zuerst:

Die Chlorung des Dinslakener Trinkwassers hat Erfolg gezeigt, eine bakterielle Gefährdung besteht nicht mehr und es ist wohl auch niemand (übermäßig) zu Schaden gekommen.

daumen hoch und runterDie schlechte Nachricht:

Im Dinslakener Finanzhaushalt klafft ein großes Loch – dennoch wurde er trotz des Widerstands der kleineren Parteien vor allem dank (?) der SPD-Fraktion dann doch noch genehmigt.

Was haben diese beiden Meldungen miteinander zu tun?

Auf den ersten Blick vielleicht nichts, aber wenn man sich anschließend die Erklärung des SPD-Fraktionsvorsitzenden Jürgen Buchmann für das Abstimmungsverhalten seiner Partei im Rat der Stadt anschaut kann eventuell die Frage aufkommen, ob in manchen Haushalten die Keimbelastung des Wassers vor kurzem vielleicht doch etwas höher war:

Die SPD sieht in ihrer Absegnung des aktuellen Negativ-Haushalts nämlich „die Grundlage, die erfolgreiche Politik der letzten Jahre“ fortsetzen zu können!

Erfolgreiche Politik der letzten Jahre?

Bilanz nach unten

Kontinuierliche Hiobsbotschaften & Skandale sowie parallel dazu Erhöhungen von Gebühren und Abgaben im Schweinsgalopp ergeben ein völlig anderes Bild – nämlich „Schlechte Politik für Dinslaken“ = abgekürzt auch bis zur nächsten Kommunalwahl leicht zu merken als „SPD“!

Besonders peinlich wird es in diesem Zusammenhang vor allem, wenn man den Bürgern die ebenfalls gerade zusätzlich erfolgte Erhöhung der Grundsteuer (=Erpressung wehrloser Grundeigentümer und Mieter einer Stadt) dann allen Ernstes natürlich auch noch als das Resultat einer  „erfolgreichen Politik“ verkaufen will.

Aber das ist noch nicht alles – Buchmann macht auch nicht halt davor, die (aktuell noch) vermiedene Erhöhung im Bereich der Gewerbesteuer tatsächlich ebenfalls als politischen Erfolg zu verkaufen!

Dabei hat lediglich eine (auch noch auf Parteiantrag erfolgte) simple Erhöhung der Gewinnausschüttung der Stadtwerke diesen (wahrscheinlich deshalb nur aufschiebende Wirkung habenden) Schritt ermöglicht.

Hut ab vor dieser schier unglaublichen politischen Großtat, die sicherlich nur mit fast schon übermenschlichem Einsatz möglich war und Buchmann zukünftig den ehrenvollen Titel "SUPER-DIN-MAN" einbringen sollte!

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Wer als Garant für solche kommunalen Erfolge fungiert ist selbstverständlich auch zu „Höherem“ berufen:

Deshalb ist SUPER-DIN-MAN Buchmann jetzt zusätzlich auch noch als 1. Stellvertretender Vorsitzender im Verwaltungsrat der NISPA vorgesehen.

Zu diesem Kompetenz-Transfer kann man dem hiesigen Sparkassen-Verbund nur gratulieren, da der neue Proband als persönliche Qualifikation für diese wichtige Aufgabe sicherlich mehr als lediglich das richtige Parteibuch zu bieten hat.

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Somit muss man sich dann zukünftig auch keine Sorgen mehr um irgendwelche verstörenden Fernsehbeiträge & Presseartikel machen, die in der Vergangenheit schon so manche Handlung des vorherigen Amtsinhabers medial aufgearbeitet haben!

(Siehe z.B.: http://www.faz.net/aktuell/finanzen/sparkassen-check/gekungel-mit-politik-ruiniert-sparkasse-dinslaken-13893465.html )

Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass auch die Dinslakener CDU-Fraktion den Haushalt mitgetragen hat. Allerdings verzichtete CDU-Fraktionschef Heinz Wansing darauf, diesen Vorgang als besonderen Erfolg heraus zu stellen und sprach gleichzeitig (laut Meldung in der NRZ und auf www.derwesten.de) davon, dass man durch diese Zustimmung die Basis geschaffen hätte, die Grundsteuer B nicht weiter erhöhen zu müssen. Eine Aussage, die Dinslakens Bürger sicherlich gerne vernehmen!

 

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Neuigkeiten gibt es jetzt auch zum Flurstück auf der Südstraße. Wie Herr Kolaric berichtete ist bezogen auf dieses Grundstück in einem Schreiben der Stadt von Ende April folgender Satz zu finden:

"Aktuell plant die Stadt Dinslaken hier keine Bebauung!"

Ob diese Aussage wirklich Anlass zu übermäßiger Freude geben kann mag momentan allerdings noch geflissentlich bezweifelt werden. Zum einen läßt die temporäre Einleitung "Aktuell" alles andere als eine dauerhaft feste Absichtserklärung vermuten und zum anderen erinnern solche Äußerungen gerade seitens Verantwortlicher speziell dieser Stadt irgendwie fatal an der Satz, den Walter Ulbricht am 15. Juni 1961 ebenfalls voller Inbrunst formulierte:

"Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!"

Die Geschichte lehrt uns, dass es nie verkehrt sein kann, sich ein gesundes Maß an Skepsis & Aufmerksamkeit zu bewahren. (Das dachten sich sicherlich auch einige Besucher des Infoabends zur aktuellen Situation des Freibads in Hiesfeld, die keinerlei Hehl aus ihren Befürchtungen machten, dass die Stadt schon ganz andere Pläne für das Areal haben könnte. Aber wer angeblich erst zwei Wochen vor der von allen heiß ersehnten Saisoneröffnung "völlig überraschend" den katastrophalen Zustand der erforderlichen Technik entdeckt haben will darf sich wohl über ein solches Glaubwürdigkeitsproblem kaum wundern!)

Allerdings haben sich zwischenzeitlich auch noch andere Dinge erreignet, die normalerweise jeden mit gesundem Menschenverstand gesegneten Entscheidungsträger unweigerlich erkennen lassen müssten, dass sich zumindest eine großflächige Bebauung des besagten Grundstücks an der Südstraße alleine schon aus Sicherheitsgründen absolut verbietet.

Unwetter sind eine eindeutige Warnung!

Wer hier vor Ort - und natürlich auch in den Nachbargemeinden (man denke z.B. nur an die Angst vor dem Dammbruch in Hamminkeln oder die unzähligen Einsätze von THW und Feuerwehr) - das Jahrhunderthochwasser samt Stürmen & begleitenden Gewittern miterlebt hat wird sicher nicht so blauäugig sein und tatsächlich glauben, dass sich in Zeiten des aktuellen Klimawandels so etwas nicht immer von Neuem - und zukünftig auch in kürzeren Abständen - bei uns wiederholen wird.

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Und wenn dann dort auf dem Grundstück an der Südstraße die bisher äußerst funktionable Sicker-und Schutzfläche pötzlich einer großflächigen Betonbebauung weichen müsste wären die katastrophalen Folgen für die umliegenden Anwohner leicht vorhersehbar!

Chaos in Dinslakener Verkehrsführung - Eldorado für Stuntmen

Normalerweise sollte die Sicherheit der Bürger in allen Lebensbereichen absoluten Vorrang haben! Das scheint man in Dinslaken allerdings gänzlich anders zu sehen - oder wie soll man in diesem Zusammenhang z.B auch die skandalösen Umstände bei der veränderten Verkehrsführung auf der Friedrich-Ebert-Str. und Schlossstraße ansonsten einordnen?.

Auf der Friedrich-Ebert-Str. in Höhe Ruttenwallweg sind auf beiden Fahrbahnseiten jetzt durch die vorgenommenen Veränderungen regelrechte Sprungrampen entstanden, die man eigentlich nur bei besonderen Stunts aus Actionfilmen kenn und hier jetzt immer wieder zu äußerst gefährlichen Situationen führen.

Verschärft wird das Ganze noch durch den Umstand, dass dort ehemals verlegte weiße Steine eine gut sichtbare durchgezogene Linie bilden, die man als ordentlicher Verkehrsteilnehmer selbstverständlich zu beachten gelernt hat. Verstößt man hier jetzt aber nicht gegen diese verkehrsrechtliche Vorgabe steuert man zwangsläufig auf die Rampe zu.

Schon einige Minuten aufmerksamen Beobachtens reichen aus, um dort Zeuge immer wiederkehrender plötzlicher Ausweichmanöver & entsetzter Gesichter der jeweiligen Fahrer(innen) zu werden.

Die örtliche Tagespresse (NRZ) hat bereits darauf hingewiesen, dass dort hilfreiche Piktogramme und Hinweisschilder für eine übersichtliche Verkehrsführung fehlen. Weiterhin ist in diesem Artikel der NRZ allerdings auch noch zu lesen:

"Die Umgestaltung der Querung Friedrich-Ebert-Straße sei noch nicht abgeschlossen, wie die Stadt auf Anfrage der NRZ erklärte. Es werden noch Piktogramme aufgetragen, um die Situation übersichtlicher zu gestalten. Dann, so Horst Dickhäuser, Pressesprecher der Stadt, müsste die Verkehrsführung für alle klar sein. Das werde „in Bälde" geschehen, sagt Dickhäuser."

Wenn man solche Aussagen seitens der Stadt einmal analysiert kann man sich eigentlich nur fassungslos fragen, wieso diese für die Verkehrsicherheit unabdingbaren Hinweisschilder und Piktogramme

selbstverständlich nicht schon vorher bzw. direkt von Beginn der Bauarbeiten an

dort bereitgestellt wurden?

Will der Kämmerer hier vielleicht Geld sparen oder wäre dadurch eventuell sogar den direkt vis-à-vis befindlichen (und sich wie die Fliegen vermehrenden) Wettbüros die Geschäftsgrundlage für deren neuen Actiontipp  "Wer fliegt als nächster über die Rampe" entzogen worden, was sich natürlich auch negativ auf die erhofften Gewerbesteuereinnahmen auswirken könnte?

Gefährliche durchgezogene Linie auch nach Wochen noch nicht beseitigt!

Übrigens ist auch einige Zeit nach Erscheinen des vorgenannten Artikels der vom Pressesprecher Dickhäuser avisierte Zeitpunkt "in Bälde" immer noch nicht eingetreten - aber das juckt bei der Stadt wohl kaum jemanden, denn ansonsten hätte man zwischenzeitlich als Übergangslösung zumindest mit einem simplen Eimer grauer Farbe ja schon mal die weißen Steine der sich kontinuierlich als fatale Falle erweisenden durchgezogenen Linie farblich neutralisieren können.

Damit wäre wenigstens provisorisch ein bedeutender Unsicherheitfaktor eliminiert worden, aber soviel Flexibilität & praxisorientiertes Mitdenken sollte man hier wohl besser niemandem unterstellen. (Wahrscheinlich gibt es auch noch keine kommunale Verwaltungsvorschrift für den außerplanmäßigen Einsatz und die Investition in eine knappe Stunde Arbeit und ca. 12,- Euro nicht ausdrücklich für den Rathausvorplatz vorgesehenen Materialeinsatzes.)

Hier noch kurz eine (selbstverständlich kostenfreie) farbliche Gestaltungsanregung für die gefährliche weiße Linie, falls es dort dann doch kein "Grau" soll:

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Vielleicht plant die manchmal in ihrer Genialität verkannte Stadtverwaltung aber auch nur einfach die Produktion eines dokumentarischen Lehrfilms zum Thema "Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr!" (§ 315b des StGB.), um damit auch anderen Kommunen zu helfen, mögliche Fehler (siehe auch die Highlights auf der nächsten Seite) schon frühzeitig zu vermeiden. In diesem Fall sagen wir natürlich: Respekt und Chapeau, liebes VKTDSD! (=VekehrsKompetenzTeamDerStadtDinslaken)

Dann werden bezogen auf die Verkehrssicherheit in Dinslaken zukünftig sicherlich auch andere Maßstäbe gelten und man muss zumindest hier jetzt nicht mehr fragen::

Wieviel Unvermögen kann (und muss) eine Stadt eigentlich ertragen ?

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Aber auch dort, so die Stadtverwaltung, gelte die Grundregel, dass von rechts kommende Verkehrsteilnehmer Vorfahrt haben. An unterschiedlichem Pflaster sollten sich Verkehrsteilnehmer keinesfalls orientieren.

Die Hinweise an der Schloßstraße Dinslaken reichen nicht aus | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-dinslaken-huenxe-und-voerde/die-hinweise-an-der-schlossstrasse-dinslaken-reichen-nicht-aus-id11915272.html#plx1919038796

Aber auch dort, so die Stadtverwaltung, gelte die Grundregel, dass von rechts kommende Verkehrsteilnehmer Vorfahrt haben. An unterschiedlichem Pflaster sollten sich Verkehrsteilnehmer keinesfalls orientieren.

Die Hinweise an der Schloßstraße Dinslaken reichen nicht aus | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-dinslaken-huenxe-und-voerde/die-hinweise-an-der-schlossstrasse-dinslaken-reichen-nicht-aus-id11915272.html#plx1919038796